2 Kommentare November 1st, 2011
GLÜCK – 13. Tage der Typografie
Die 13. Tage der Typografie richtet sich an Designstudenten, Grafikdesigner, Auszubildende, ambitionierte Schriftsetzer, Dozenten und Ausbilder sowie andere Interessenten aus den unterschiedlichen Bereichen der Druck- und Medienbranche.
Kommentar schreiben Juli 5th, 2011
Anmeldung
Bitte immer nur für einen Workshop anmelden, da diese zweitägig parallel stattfinden. Mit der Anmeldung zu einem Workshop hat man sich automatisch auch für das gesamte Event angemeldet. Die Teilnehmergebühren beinhalten Getränke und Verpflegung. Über das Team der Akademie können vergünstigte Übernachtungskontigente erfagt und gebucht werden.Preise* (Workshops inklusive Getränke und Essen):
Studenten, Azubis, Erwerbslose: 180 Euro
Azubis, die Mitglied im VDM NRW sind: 155 Euro
Vollzahler: 405 Euro
Vollzahler, die Mitglied im VDM NRW sind: 360 Euro
(Foto: Dioxin, Photocase)
Kommentar schreiben Juli 4th, 2011
Andrea Schmidt

Andrea Schmidt studierte Grafik- und Interfacedesign an der Hochschule Anhalt in Dessau. Seit 2000 lebt und arbeitet sie als Typografin und Designerin in Berlin. Sie lehrte Typografie u.a. an der Fachhochschule Potsdam, an der Universität der Künste Berlin und an der China Academy of Art Hangzhou (VR China).
Nach zahlreichen Auslandsaufenthalten forschte sie im Bereich der »Multilingualen Typografie«, u.a. am Institut design2context an der Hochschule der Künste in Zürich, und weiterführend im Bereich der »Interkulturellen Gestaltung«.
Seit 2010 ist Andrea Schmidt Mitherausgeberin im Verlagshaus J. Frank | Berlin, das sich interkulturellen Literatur- und Illustrationsprojekten widmet. Kürzlich publizierte sie zusammen mit Nadine Roßa und Patrick Marc Sommer das Buch »Typoversity«. Erschienen im Norman Beckmann Verlag, präsentiert »Typoversity« einen Querschnitt über die typografische Ausbildung an deutschen Hochschulen.
Weiterführende Informationen:
www.typografie-im-kontext.de
www.belletristik-berlin.de
Kommentar schreiben Juni 24th, 2011
Vortrag: »Viel Glück!«

Der Vortrag »Viel Glück!« setzt sich mit Zeichen der chinesischen
Kultur auseinander, die Glück versprechen. Glücksbringer sind
Objekte, denen «magische» Eigenschaften nachgesagt werden.
Sie können allgemein gültig, aber auch sehr subjektiv sein und
wirken kulturspezifisch. Der Besitzer entscheidet, welches Objekt
ihm persönlich Glück bringt. Oft sind Glücksbringer mit
individuellen Geschichten verbunden.
Der Ursprung der chinesischen Schrift findet sich in den Zeichen
der Orakelknochenschrift. Vor 4.000 Jahren wurden diese in
Schildkrötenpanzer geritzt und ins Feuer geworfen. Anhand der
Auskerbungen und Risse deutete man das Glück. Die heute gebräuchlichen
chinesischen Schriftzeichen stellen ein einzigartiges
ikonografisches Schriftsystem dar, welches auf den Zeichen
der Orakelknochenschrift basiert.
Mit dem Vortrag wird ein Ausflug in die chinesiche Schriftgeschichte
unternommen und anhand aktueller Arbeiten von
Studierenden der China Academy of Art Hangzhou (VR China)
das Thema »Glück« im interkulturellen Verständnis vorgestellt.
Die Arbeiten leiten über ins Feld der multilingualen Typografie.
Es werden Fragestellungen diskutiert, die sich speziell aus der
Koexistenz von chinesischen und lateinischen Schriftzeichen
im interkulturellen Kontext ergeben.

Vortrag von Andrea Schmidt
Kommentar schreiben Juni 24th, 2011
Workshop: Fokussion dank Reduktion

Limitierungen schränken nicht ein. Sie schaffen einen besonderen Raum für Konzentration.
Wir erforschen in diesem Workshop die Möglichkeiten eines Schwarz-Weiss-Fotokopierers als kreatives Werkzeug.
Anmeldung über die Akademie Druck + Medien NRW
Workshop mit Eike König
Kommentar schreiben Juni 24th, 2011
Vortrag: Das Auge liest mit – Die schönsten Bücher

Uta Schneider geht im Eröffnungsvortrag auf einige Besonderheiten der Buchgestaltung ein. Die Buchseite – mit ihren zwei Seiten (recto–verso), die nicht identisch mit der Doppelseite sind; die Buchstruktur – also die inhaltliche Gliederung; die Buchform – in den letzten Jahren wurden in der industriellen Buchbindung zahlreiche neue Techniken entwickelt; die Ausstattung – Materialmix ist derzeit sehr gefragt; und natürlich die Typografie.
Als Beispiele zeigt sie ausgewählte Bücher aus den letzten Wettbewerben. Buchgestaltung, d.h. Typografie, Layout, Bildbehandlung, Umschlaggestaltung und Materialwahl, ist in erster Linie ein Medium, das Texte und Inhalte organisiert. Mit Schrift, Auszeichnungen und Platzierungen strukturieren Gestalter/innen und Hersteller/innen die Texte, um den Buchinhalt zu erschließen, übersichtlich aufzubereiten oder ein komplexes Thema adäquat zu übersetzen – zu übersetzen in die Buchform. Buchgestaltung ist ein eher unsichtbares Medium. In den Medien, den Feuilletons, findet die Auseinandersetzung mit den Eigenheiten des Mediums Buch selten statt.
Filmkritik, Literaturkritik, Theaterkritik, Musikkritik sind vergleichsweise bekannt, doch über die Faktoren, die ein Buch attraktiv und gut handhabbar machen, wird wenig kommuniziert. Wir sind geübt im Diskurs eines literarischen Inhalts, sehen aber meist das Medium nicht, das diesen transportiert: das Buch in seiner physischen Form. Hier leistet die Stiftung Buchkunst seit 60 Wettbewerbs-Jahrgängen einen Beitrag zur öffentlichen Diskussion.

Bildrechte: Bärbel Högner, Frankfurt am Main
Kommentar schreiben Juni 14th, 2011
Uta Schneider

Uta Schneider, 1959 in Reutlingen geboren, studierte an der HfG Offenbach am Main visuelle Kommunikation. Zweigleisig ausgebildet, arbeitete sie 15 Jahre als selbständige Typografin und Buchgestalterin, bevor sie ab 2001 die Geschäftsführung der Stiftung Buchkunst Frankfurt am Main & Leipzig übernahm. Seither ist sie verantwortlich für die «Schönsten Bücher aus aller Welt/Best Book Design from all over the World» und «Die schönsten deutschen Bücher». Die Ergebnisse dieser beiden jährlichen Gestaltungswettbewerbe vermittelt sie nicht nur im Inland, sondern gibt ihre Begeisterung für das Medium Buch auch in zahlreichen Vorträgen und Workshops im Ausland (Rumänien, Estland, Italien China, USA, Japan) weiter.
Parallel zur angewandten Gestaltung arbeitet sie seit 1986 als Bildende Künstlerin mit Ulrike Stoltz zusammen (u.a. in der Künstlerinenngruppe Unica T), seit 2001 unter dem Namen ‹usus› (Text-/Rauminstallation, Zeichnung, Künstlerbuch). Sie stellt im In- und Ausland aus.
Bildrechte: Bärbel Högner, Frankfurt am Main
Kommentar schreiben Juni 14th, 2011
Glückstadt – hin und weg

Im Workshop »Glückstadt – hin und weg« werden Tanja Huckenbeck und Peter Reichard von TYPOSITION. mit den Teilnehmern Logos für die ganz persönliche Glückstadt entwerfen – für den Geburtsort, für ein Stadtviertel oder die favorisierte Urlaubsstadt. Die Kombination von Wortbild und grafischem Element zu einer visuellen Marke für die »Glückstadt« ist Ziel des Workshops. Dabei werden die Grundlagen der Logogestaltung, aber auch Überlegungen des Stadtmarketings vermittelt.
Die Herausforderung für städtische oder kommunale Kommunikation besteht darin, dass die in der Regel sehr gemischte Bevölkerungsstruktur sich damit identifizieren kann.

Anmeldung über die Akademie Druck + Medien NRW
Workshop mit Tanja Huckenbeck & Peter Reichard
Kommentar schreiben Juni 8th, 2011
Tanja Huckenbeck & Peter Reichard
Tanja Huckenbeck und Peter Reichard leiten gemeinsam die Botschaft für Typografie und Gestaltung – TYPOSITION. in Offenbach/Main. Ihre Liebe zur Typografie vermitteln beide nicht nur durch ihre Arbeiten, sondern auch praktisch als Dozenten und Referenten u.a. für die Tage der Typografie, Hochschule der Bildenden Künste Saarbrücken, Academy of Visual Arts Frankfurt, Creative Paper Conference München, Klingspor Musuem Offenbach.

Tanja Huckenbeck lernte in der Ausbildung zur Schriftsetzerin Buchstaben kennen und lieben, vor allem das kleine a. Als Typografin muss sie sich aber auch mit anderen Buchstaben beschäftigen. Vor einem Jahr begann sie, zwei- auf dreidimensionale Typografie zu erweitern. Das Ergebnis sind Designobjekte ihres Labels »tüpo«.

Peter Reichard ist ein moderner Schweizer Degen – da gelernter Offsetdrucker und Mediendesigner – mit Liebe zu Typografie und Papier.
Kommentar schreiben Juni 8th, 2011